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Kindermesse zum "Weißen Sonntag"

09.04.2018 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

Bei der Kinder- und Familienmesse am vergangenen "Weißen Sonntag" (von den weißen Gewändern, die die Täuflinge seit der Osternacht tragen), stellten sich acht der 17 Grünbacher Firmlinge den Messbesuchern vor. Sie werden am 28.4. in Puchberg das Sakrament der Hl. Firmung empfangen. 

Ein besonders aufregender Tag war es für zwei junge Damen aus Grünbach, die von Pfarrer Wolfgang Berger getauft wurden. Jung bis Alt nahmen die beiden Neugetauften feierlich in die Gemeinschaft der Katholischen Kirche auf.

Gestaltet wurde der Gottesdienst wie immer von den Young Voices - Fotos sehen Sie hier!

Karsamstag

31.03.2018 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

35 Kinder und Jugendliche waren gestern und heute in unserer Pfarre unterwegs und konnten hoffentlich auch Sie mit ihren Sprüchen und ordentlichem Lärm erfreuen... heute am Karsamstag um die Mittagszeit drehen die Ratschenkinder ihre letzte Runde, wo sie sich über eine kleine Spende sehr freuen! DANKE den fleißigen Ratschern, die zwei ganze Ferientage für diesen schönen Brauch opfern, sowie den Eltern, die sie begleiten und unterstützen!

Ganz herzlich laden wir zur Auferstehungsfeier um 20 Uhr, und zum anschließenden Weihfleischessen und Osterfeuer beim Pfarrhof!

Hl. Triduum

30.03.2018 - Schneebergpfarren - Wolfgang Berger

„Gründonnerstag"

Woher der Gründonnerstag seinen Namen hat, kann bis heute nicht restlos geklärt werden. Möglich ist einerseits, dass sich das "grün" vom Wort "greinen" oder "grienen" ableitet, was soviel wie "Weinen" bedeutet und sich auf die Büßer (auch "Weinende" genannt) beziehen könnte, die am Gründonnerstag wieder in die Gemeinde aufgenommen wurden.

Durchaus denkbar ist aber auch, dass das grün tatsächlich die Farbe grün meint, denn im Mittelalter trugen die Geistlichen an diesem Tag grüne Messgewänder. Ein anderer Name für diesen Tag ist auch "Hoher Donnerstag".

Der Abend des Gründonnerstag gilt als Beginn des österlichen Triduums (der heiligen drei Tage). Die Abendmesse des Gründonnerstags ist vor allem vom Gedenken an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen 12 Aposteln geprägt, das ja die Einsetzung der Eucharistie bedeutete. Aber auch der Ritus der Fußwaschung ist traditionell Teil dieser Messe.

Im Volksmund ist der Gründonnerstag auch als der Tag bekannt "an dem die Glocken nach Rom fliegen", denn beim Gloria in dieser Messe erklingen Glocken und Altarglocken zum letzten Mal vor Ostern. In vielen Gegenden Österreichs wird in dieser Zeit auch traditionellerweise auf das Orgelspiel verzichtet. Das Weglassen der Glocken und der Orgel wurde und wird noch als "Fasten der Ohren" angesehen.

 

"Karfreitag"

Der Karfreitag, der Todestag und der Tag der Grabesruhe Christi, ist jener Tag an dem an das Leiden und Sterben von Jesus gedacht wird, was sich schon in seinem Namen niederschlägt: "kara" bedeutet soviel wie Trauer, oder Klage. Er ist ein besonders strenger Fasttag.

Bis zum heutigen Tag findet am Karfreitag keine Messe statt. Die Gläubigen werden nach der Kreuzverehrung entlassen. Sie sind eingeladen das Fest am Karsamstag abends oder am Ostersonntag in der Morgenfrühe in der Auferstehungsmesse "zu Ende" zu feiern.

Am Karfreitag ist Kreuzverehrung Mittelpunkt der "Zusammenkunft" der Gläubigen. Bei der sogenannten "Erhebung des Kreuzes" enthüllt der Priester entweder ein Kreuz, oder er trägt ein Kreuz vom Eingang der Kirche her in den Altarraum, wobei er dreimal den Ruf zur Erhebung singt ("Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen.") Geistliche und Gläubige gehen dann einzeln zum Kreuz und machen eine Kniebeuge, eine Verneigung oder ein anderes Zeichen der Verehrung Jesu Christi. In vielen Kirchen bringen die Menschen zur Kreuzverehrung auch Blumen mit.

Die Messgewänder an diesem Tag sind rot; die Farbe der Märtyrer.

 

"Karsamstag"

Der Karsamstag , auch Heiliger Samstag genannt steht wie auch der Karfreitag noch ganz im Zeichen der Trauer um Jesus.

Deshalb ist auch der Karsamstag noch ein Fasttag. Da die Osternachtsfeierlichkeiten in früherer Zeit immer häufiger auf den Vormittag verlegt wurden, verlor der Karsamstag aber allmählich teilweise diesen Charakterzug. Erst eine Reform in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts durch Papst Pius XII. gab ihm seinen eigentlichen Charakter als Fasten- und Trauertag wieder.

Gründonnerstag

29.03.2018 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

Der Gründonnerstag eröffnet das Triduum Sacrum, die heiligen drei Tage des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Im Zentrum der Liturgie steht der "Geburtstag der Eucharistie" - die Feier des Letzten Abendmahles. Außerdem berichtet der Evangelist Johannes vom Zeichen der Nächstenliebe in der Fußwaschung.

Die Firmlinge gestalten außerdem jedes Jahr eine Ölbergandacht. In den selbst formulierten Texten aus der Sicht von Jüngern, Hohepriestern oder Soldaten können wir uns vielleicht auch selbst finden - mit Jesus, im Garten Getsemani.

Einen kurzen Ausschnitt der Andacht können Sie hier erleben: In the darkness of our fears, stay with us, Jesus Christ - In der Dunkelheit unserer Ängste bleib bei uns, Jesus Christus.

Palmsonntag

25.03.2018 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

Der Palmsonntag hat sich in unserer Gemeinde in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Familienfesttag entwickelt. So waren auch heute wieder viele Besucher, vor allem Kinder, bei der Palmweihe am Schulparkplatz dabei. Den Kinderwortgottesdienst im Pfarrhof gestaltete Martina Kuchner. Die Karwoche wurde mit einem selbst gestalteten Bodenbild nachgestellt. Eine Geschichte von Hase und Igel brachte den Kindern das Thema Abschiednehmen und Auferstehung näher (siehe Galerie).

Beim Pfarrcafé der Ministranten konnte man neben Kaffee und Gebäck auch kleine Geschenke am Ostermarkt-Stand'l erstehen.

Am kommenden Mittwoch, 28.3. um 15 Uhr gibt es im Pfarrhof einen Kreuzweg für Kinder und Familien, zu dem wir herzlich einladen!