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Einladung zur Vinzenzimesse

17.01.2017 - Schneebergpfarren - Anna Bramböck

Am Sonntag, dem 22.1. findet um 8.30 Uhr die jährliche Festmesse zu Ehren des Hl. Vinzenz statt. Als Patron der Holzfäller ist dieser Tag vor allem für die Holzarbeiter ein wichtiger Anlass, um Dank zu sagen und den Segen für ihre Arbeit zu erbitten. Heuer stellen sich im Rahmen der Messe auch die Erstkommunionskinder vor. Musikalisch begleitet wird die Feier von der Grünbacher Saitenmusik und dem Puchberger Sängerquintett. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gesegnete Weihnachten!

23.12.2016 - Schneebergpfarren - Wolfgang Berger

Weihnachtswünsche

Möge das Licht der heiligen Nacht dein Leben erleuchten
und es auch in deinem Herzen
hell und fröhlich werden.

Möge die Liebe Gottes dich umgeben,
damit du geborgen bist
und die Hoffnung nicht verlierst.

Möge der Friede Gottes dein Herz erfüllen,
dass auch von deinem Leben Zeichen der Versöhnung
und des Friedens ausgehen.

Möge die Barmherzigkeit Gottes dich mit Zuversicht erfüllen,
und deine Seele nie mehr
der Dunkelheit ausgeliefert sein.

Möge Jesus Christus dir immer zur Seite stehen.
Er ist dein Licht, die Liebe, der Friede
und die Barmherzigkeit.

Bernhard Matzel

 

In diesem Sinne wünsche Ich Allen ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest

Möge Euch Frieden und Gottes Segen

im Jahr 2017 begleiten

 

Euer Dechant und Pfarrer

Wolfgang Berger

Weltmissionssonntag

19.10.2016 - Schneebergpfarren - Wolfgang Berger

Der Weltmissions-Sonntag (WMS) an jedem vorletzten Sonntag im Oktober, 2016 am 23.10., ist der Höhepunkt des Monats der Weltmission. Dieser Tag wird in allen Teilkirchen als Fest der Katholizität und universalen Solidarität gefeiert. Er ruft uns ins Bewusstsein, dass die Kirche eine weltweite Gemeinschaft ist. Ihre Aufgabe ist es, in aller Welt Zeichen und Werkzeug für das Reich Gottes zu sein. Gleichzeitig lädt uns dieser Tag ein, mit den ärmsten Schwestern und Brüdern zu teilen und füreinander zu beten. 

Verwurzelte Kirche

Die Kirche ist in allen Kontinenten „heimisch“ geworden: In jeder Kultur schlägt sie Wurzeln. In jedem Volk wachsen Berufungen zum Dienst als Priester, als Ordensfrau/-mann und als Laienmitarbeiter. Jedes Jahr entstehen zehn neue Diözesen in der einen Weltkirche. Aus der Glaubenspraxis der Ortskirchen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien empfangen wir viele neue Impulse.

Größte Solidaritätsaktion der Welt

Mehr als 1.100 der weltweit 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befinden sich in den ärmsten Ländern der Welt. Die Missio-Sammlung zum Weltmissions-Sonntag (Sonntag der Weltkirche), der größten Solidaritätsaktion der Welt, ermöglicht erst die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt, indem sie diesen Ortskirchen ein „Existenzminimum“ zusichert. Mehr als 1 Milliarde Katholiken unterstützt gemeinsam die Allerärmsten durch Gebet und Spenden. So kann die Kirche vor Ort den Menschen an Leib und Seele helfen.

Alljährlich sorgen die Päpstlichen Missionswerke, kurz Missio genannt, auf diese Weise dafür, dass in jeder Ortskirche den armen Menschen geholfen werden kann. So erhalten auch jene Diözesen und Pfarren eine finanzielle Unterstützung, die keine „Diözesan- oder Pfarrpartnerschaft“ und die damit verbundenen Hilfen haben. Da in allen Pfarren der Welt gebetet und gesammelt wird, auch in den ärmsten, trägt jeder Mensch guten Willens zu dieser größten Solidaritätsaktion der Welt bei.

Gerechte Verteilung

Die Sammlung sorgt auch für eine global gerechte Verteilung der Mittel in einer Welt, die vor allem für viele Menschen in den Ländern des Südens voller Ungerechtigkeiten ist. Seit 1922 garantieren die Päpstlichen Missionswerke die gerechte Verteilung der Gelder, in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Botschaften (Nuntiaturen) und den Repräsentanten der örtlichen Päpstlichen Missionswerke.

Erntedankfest am 25.9. um 9 Uhr

23.09.2016 - Pfarre Puchberg - Wolfgang Berger

Mit dem Herbstbeginn feiern wir alljährlich in unseren Pfarren Erntedank. Erntedank ist ein Fest der Sinne! Die Farbenpracht und der Duft vom reifen Gemüse und Obst, die Freude über die geleistete Arbeit lässt das Staunen und die Dankbarkeit groß werden.

„Die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit“ wird als Gottesgeschenk betrachtet und die erfolgreiche Ernte wird gefeiert. Als Noah die Arche verlassen hatte, gab Gott ein Versprechen: `Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte ... geben´ (Gen 8,22). Und dem Volk Israel trägt er zwei Erntefeste auf (lesen Sie unter Ex 23,16 nach).

Das Erntedankfest ist ein Fest, das Kinder anspricht. Die vielen Gaben sind mit ihrer Farbenpracht und ihrem Duft ein Fest für die Sinne. Zusätzlich lässt das Erntedankfest auch nachdenklich stimmen. In unserer Zeit erleben wir immer weniger den jahreszeitlichen Wechsel, den Zusammenhang von Säen und Ernten, von Wetterlage und Wachsen, von Pflegen und Gedeihenlassen. In vielerlei Hinsicht machen wir uns unabhängig von Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen Witterungen. Unabhängig von der Ernte und den Jahreszeiten kann z.B. vieles das ganze Jahr über gekauft werden. Supermärkte, globale Warenwirtschaft und –lagerhaltung lassen heute fast vergessen, wie wichtig die Ernte ist. Vieles ist modern und leistungsfähig: Anbau, Bearbeitung, Ernte, Verarbeitung und Verteilung – wer denkt da noch an Arbeit und Erntemühen des Bauern? Das Wichtigste hat sich nicht geändert: Wetter und Gedeihen liegen allein in Gottes Hand. Davon sind wir abhängig. Das können wir den Kindern mit diesem Fest verdeutlichen.

Jeder ist herzlich Eingeladen selbst einen Dankkorb mit Obst und Gemüse mitzubringen und um den Altar als Dank darzulegen. Damit wir auch gemeinsam beten können: »Guter Gott, du hast uns Menschen reich beschenkt! In unserer Natur wachsen so viele schöne Dinge: Manche Früchte dürfen wir essen, damit wir unseren Hunger stillen können. Manche Früchte sind einfach so schön zu betrachten, dass unsere Seele sich freut! Guter Gott, du hast uns Menschen reich beschenkt! Lass uns die wunderbaren Früchte unserer Natur nicht einfach ernten und essen. Lass uns auch ihre Schönheit sehen und dir dafür danken! Amen. (aus: Albert Biesinger, Abendoasen, Seite 124).

Feiern Sie mit - sagen Sie Dank - und erfreuen Sie sich an der Gemeinschaft beim anschließenden Frühschoppen der vl zum Dämmerschoppen werden kann ;) .

 

Christophorussonntag

21.07.2016 - Schneebergpfarren - Wolfgang Berger

Auch heuer wieder werden nach den Gottesdiensten am Fest des Hl. Christophorus die Fahrzeuge gesegnet. Der Heilige ist und Wegbegeleiter und Schutzpatron der Reisenden und wir schauen auf zu ihm um behütet und gesegnet auf unseren Wegen zu sein. 

Ich lade alle Fahrzeugbesitzer ein ihr Fahrzeug segnen zu lassen. 

Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel-Cent für ein Missions-Auto: Bei der Christophorus-Sammlung am 24. Juli werden Autofahrer um ein Zeichen der Solidarität mit den Ländern des Südens gebeten. Aus dem Spendenerlös werden Fahrzeuge für Pastoral und Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien finanziert. Gesammelt wird bei der Aktion der Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) bei allen Sonntagsgottesdiensten. Am Christophorus-Sonntag werden Fahrzeuge gesegnet. 
Seit der Gründung im Jahr 1949 hat die MIVA Austria mit Sitz im oberösterreichischen Stadl Paura rund 23.000 Fahrzeuge im Wert von über 118 Millionen Euro für Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt finanziert. 

Die MIVA unterstützt jährlich Projekte in mehr als 60 Ländern der Erde. Zum Beispiel im Südsudan, dem derzeit jüngsten Staat der Erde, der sich erst im Vorjahr für unabhängig erklärt hat. Nach langen Bürgerkriegen steht das Land jetzt vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und braucht dringend Hilfe für den Wiederaufbau. Für die Fortbewegung außerhalb der Städte ist man im Südsudan auf ein eigenes Fahrzeug oder eine Mitfahrgelegenheit angewiesen: Derzeit gibt es so gut wie keinen öffentlichen Verkehr. Die von der MIVA finanzierten Fahrzeuge kommen daher längst nicht nur ihren Besitzern zugute.

Seelsorger sind durch MIVA-Hilfe mobil

MIVA-Autos sind Mehrzweckfahrzeuge. Sie werden für die Seelsorge, für Entwicklungszusammenarbeit und medizinische Versorgung eingesetzt. Mobilität zu teilen heißt, etwas von der hierzulande selbstverständlichen Bewegungsfreiheit Menschen zukommen zu lassen, denen sie sonst verwehrt bliebe. Dass Priester ins Dorf, Kranke ins Spital oder Schüler zur Schule kommen, ist in vielen Teilen der Welt keineswegs selbstverständlich. Die Christophorus-Aktion ist nach dem Patron der Reisenden benannt. Sie ist auch eine Einladung, der Dankbarkeit für sicheres Nach-Hause-Kommen Ausdruck zu verleihen.

Der heilige Christophorus wird häufig als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt. Er zählt zu den 14 Nothelfern und ist heute besonders als Patron der Autofahrer populär.