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Weltmissionssonntag

19.10.2016 - Schneebergpfarren - Wolfgang Berger

Der Weltmissions-Sonntag (WMS) an jedem vorletzten Sonntag im Oktober, 2016 am 23.10., ist der Höhepunkt des Monats der Weltmission. Dieser Tag wird in allen Teilkirchen als Fest der Katholizität und universalen Solidarität gefeiert. Er ruft uns ins Bewusstsein, dass die Kirche eine weltweite Gemeinschaft ist. Ihre Aufgabe ist es, in aller Welt Zeichen und Werkzeug für das Reich Gottes zu sein. Gleichzeitig lädt uns dieser Tag ein, mit den ärmsten Schwestern und Brüdern zu teilen und füreinander zu beten. 

Verwurzelte Kirche

Die Kirche ist in allen Kontinenten „heimisch“ geworden: In jeder Kultur schlägt sie Wurzeln. In jedem Volk wachsen Berufungen zum Dienst als Priester, als Ordensfrau/-mann und als Laienmitarbeiter. Jedes Jahr entstehen zehn neue Diözesen in der einen Weltkirche. Aus der Glaubenspraxis der Ortskirchen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien empfangen wir viele neue Impulse.

Größte Solidaritätsaktion der Welt

Mehr als 1.100 der weltweit 2.500 Diözesen der katholischen Kirche befinden sich in den ärmsten Ländern der Welt. Die Missio-Sammlung zum Weltmissions-Sonntag (Sonntag der Weltkirche), der größten Solidaritätsaktion der Welt, ermöglicht erst die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt, indem sie diesen Ortskirchen ein „Existenzminimum“ zusichert. Mehr als 1 Milliarde Katholiken unterstützt gemeinsam die Allerärmsten durch Gebet und Spenden. So kann die Kirche vor Ort den Menschen an Leib und Seele helfen.

Alljährlich sorgen die Päpstlichen Missionswerke, kurz Missio genannt, auf diese Weise dafür, dass in jeder Ortskirche den armen Menschen geholfen werden kann. So erhalten auch jene Diözesen und Pfarren eine finanzielle Unterstützung, die keine „Diözesan- oder Pfarrpartnerschaft“ und die damit verbundenen Hilfen haben. Da in allen Pfarren der Welt gebetet und gesammelt wird, auch in den ärmsten, trägt jeder Mensch guten Willens zu dieser größten Solidaritätsaktion der Welt bei.

Gerechte Verteilung

Die Sammlung sorgt auch für eine global gerechte Verteilung der Mittel in einer Welt, die vor allem für viele Menschen in den Ländern des Südens voller Ungerechtigkeiten ist. Seit 1922 garantieren die Päpstlichen Missionswerke die gerechte Verteilung der Gelder, in Zusammenarbeit mit den Päpstlichen Botschaften (Nuntiaturen) und den Repräsentanten der örtlichen Päpstlichen Missionswerke.

"St. Michael trifft den Guten Hirten" oder: "Unser Kirchenchor auf großer Fahrt"

09.10.2016 - Kirchenchor - Brigitta Schmoll

Ein goldener September-Sonntag führte den Kirchenchor "St. Michael" Grünbach samt Regens chorae Mag. Markus Winkler, Organisten Franz Mayerhofer, Altpfarrer GR Otto Ganovszky und dem großen Fanclub des Chores (!) nach Linz in die Pfarre "Zum Guten Hirten".

Der Besuch in der Heimatpfarre unseres Chormitglieds und Pfarr-Kantorin Waltraud Faissner war lange geplant, die Pfarr- und Erntedankmesse durften wir mit der "Missa breve" von Charles Gounod begleiten. Im Altarraum der modernen, mit viel Holz gestalteten Pfarrkirche "Zum Guten Hirten" im Kreis einer lebendigen Pfarrgemeinde und engagierten Priestern zu singen, war für uns ein eindrucksvolles Erlebnis!

Und für die Einladung zum Würstlessen auf dem sonnigen Pfarrplatz haben wir uns natürlich mit einigen Ständchen  aus dem Repertoire unserer Lieblingslieder bedankt.

Die Reise führte uns dann weiter zum berühmten Augustiner Chorherrnstift St. Florian.  Stolz blickt dieses Barockjuwel über die Hügellandschaft des Traunviertels. Die Stiftsgebäude, umgeben von Barockgärten, betritt man durch einen lichtdurchfluteten, imposanten Innenhof, umgeben von Bögen und Arkaden auf mehreren Ebenen, und verbunden durch eine formvollendete barocke Treppenanlage. 

Die Stiftsbasilika, errichtet über dem Grab des Hl. Florian, beherbergt viele Kunstwerke, das aus musikalischer Sicht größte ist die "Bruckner-Orgel". Ihren gewaltigen Klang durften wir in einem kurzen Konzert des aktuellen Stiftsorganisten genießen. Die Orgel ist nach dem Komponisten Anton Bruckner benannt, der sie Zeit seines Lebens spielte und so mit ihr verbunden war, dass er auf eigenen Wunsch nach seinem Tod in der Gruft der Basilika genau unter "seiner" Orgel bestattet wurde.

Als die letzten Sonnenstrahlen durch die Bäume des Prälatengarten blitzten, erklomm der Kirchenchor Grünbach wieder den Bus zur Heimreise. Wir waren begeistert von der Gastfreundschaft der lebendigen Pfarre "Zum Guten Hirten", beeindruckt von barocker Pracht in St. Florian und sehr froh, mit der Gemeinschaft des Grünbacher Kirchenchores einen solchen "Ausflug für alle Sinne" gemacht zu haben!

Und vielleicht heisst es ja im nächsten Jahr: "Der Gute Hirte besucht St. Michael"!?!

 

 

Ein Festtag für unsere Pfarre St. Michael!

02.10.2016 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

Das Patrozinium der Grünbacher Pfarrkirche wurde am Sonntag, dem 2. Oktober mit einem großen Festgottesdienst begangen. Die zahlreichen Messbesucher lauschten der Deutschen Messe, die neben einigen anderen, sehr stimmungsvollen Werken vom Kirchenchor dargebracht wurde. Bei der durch die Pfarrer Otto Ganovszky, Wolfgang Berger und Franz Ibersberger zelebrierten Messe standen jedoch 12 junge Mädchen und Burschen besonders im Mittelpunkt - unsere Ministranten!

Ein Jahr lang wurde jeder Messdienst gezählt und notiert. Die Minis gestalteten das Jahr über auch ein "Kirchenfenster" - das entstandene Gemälde wird beim kommenden Leopoldidinner am 12.11. unter den Besuchern versteigert. 

Zur Belohnung für ihre Dienste am Altar erhielten die Ministranten eine Lebkuchen-Medaille, passend zum Kir(ch)tag. Wir freuen uns sehr, dass sich immer wieder Kinder und Jugendliche finden, die bereit sind, in der Kirche mitzuwirken! 

 

Pfarrjugendausflug

25.09.2016 - Pfarre Grünbach - Anna Bramböck

24 Kinder und Jugendliche waren am vergangenen Samstag, dem 24.9. beim Pfarrjugend-Ausflug der Pfarre Grünbach dabei. Als Dankeschön für ihre Dienste beim Sternsingen, Ratschen und Ministrieren verbrachten sie einen traumhaften Tag in Wien.

Der Tag startete mit einer besonderen, von Brigitta Schmoll geleiteten Privatführung im und um den Stephansdom. Weiter ging es in die erst seit kurzem geöffnete, unterirdische Virgilkapelle.

Nach einem Besuch im Börsepark und einem Stück Pizza stand eine geführte Tour durch das 5-D-Kino "Vienna Time Travel" am Programm. Sehr spannend und eindrucksvoll konnte man dort einiges über die jahrtausende alte Wiener Geschichte erfahren.

Nach zwei schwungvollen Liedern und einem Gebet in der Kirche Maria am Gestade, lud Pfarrer Wolfgang Berger die Kinder und Jugendlichen zu einem Eis ein - der Ausklang eines wunderschönen Tages.

Ein herzliches Dankeschön unserer Pfarrjugend, die sich immer wieder mit Begeisterung engagiert!

"Dirndlgwand-Sonntag"

04.09.2016 - Pfarre Grünbach - Brigitta Schmoll

Verantwortungsvoll, selbstbewusst, offen

„Wir tragen Niederösterreich“ ist ein Motto für viele Landsleute, ein Zeichen für das Unverwechselbare, für das zeitlos Gültige, für unsere Heimat. Niederösterreich ist ein Land so abwechslungsreich und unterschiedlich wie seine Regionen mit ihren landschaftlichen Schönheiten und Kulturschätzen, so vielfältig wie die Menschen, die hier leben: innovationsfreudig und traditionsbewusst, modern, heimatverbunden und weltoffen.

Zum achten Mal heisst der zweite Sonntag im September "Dirndlgwand-Sonntag" und soll zum selbstbewussten Tragen der Tracht (ob aus Niederösterreich oder sonstwo auf der Welt) animieren.

...und daher auch am Sonntag, den 11.9.2016 um 10 Uhr in der Pfarrmesse!